Scan all the Books?

(2. Beitrag im Blogging February)

Ich habe eine kleine Wohnung, und viele Bücher. Daher suche ich nach einem Weg, meine Bücher auch dann schnell zu lesen und zu finden, wenn sie gerade nicht ins Regal passen oder auf dem Schreibtisch stehen, sondern in einer sauberen, trockenen Kiste im Keller lagern.

Da bin ich auf den DIY Book Scanner gestoßen. Auch wenn meine Bastelkünste eher begrenzt sind, habe ich mich mal daran gemacht.

Bild 1: Man nehme eine Kiste

diybook2

Die Kiste habe ich an allen Ecken und Enden mit Klebeband zugeklebt und dann an den kurzen Seiten die Diagonalen markiert.

Bild 2: Man nehme ein Messer

diybook3Dann habe ich die Diagonale und die fortführende Kante mit einem Messer aufgeschnitten.

Bild 3: Aus eins mach zwei

diybook4Somit habe ich jetzt zwei Kartonhälften, die durch einen weiteren Schnitt in zwei gleiche Teile getrennt werden.

Bild 4: Licht, Kamera, Action

diybook6Ein Dreibein (wegen mangelnder Höhe auf ein Cajon gestellt), eine einfache Kamera und eine Lampe zur Ausleuchtung genügen, um ein Buch ordentlich abknipsen zu können.

Zunächst werden alle gerade nummerierten Seiten fotografiert, dann alle geraden Seiten. Die Fotos habe ich dann auf den PC gezogen und mit der Windows Fotoanzeige entsprechend gedreht und umgenannt. Mittels der freien Software Scan Tailor wurden die Bilder auf echt unglaublich gute, einfache und intuitive Weise umgewandelt. Das Programm bekommt so ein Bild und erkennt automatisch die Seite, markiert den Text, dreht ihn, bügelt alles glatt und macht aus Bild A Bild B.

Bild 5 = Bild A

4

Bild 6 = Bild B

4 neu

Mittel MS Office Publisher (laut der DIY-Anleitung gibt es auch da freie Software) habe ich die Bilder zu einer einzelnen PDF zusammen geführt. Diese habe ich per Email mit dem Betreff „Convert“ an mein Tablet mit Kindle-App geschickt (dafür gibt’s eine spezielle Kindle-Mailadresse) und voilá: Das Buch ist auf meinem Tablet UND in meinem Schrank.

 

 

 

 

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Über Tobias Jakobi

youtube.com/user/historytoby
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2 Antworten zu Scan all the Books?

  1. Christian Günther schreibt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    – Ich schlage mich mit demselben Problem herum und das sieht nach einer kreativen, aber auch sehr zeitintensiven Lösung aus.
    Kannst Du mal überschlagen, wie viel Zeit Du für….200 Seiten brauchst?
    (Nur der Scanvorgang und dann zusätzlich die Nachbearbeitung.)
    Sind die generierten Texte durchsuchbar?
    -> Letzten Endes macht das letzte Kriterium für mich den Charme an der Sache aus, sobald man die Texte durchsuchen+markieren+Notizen reinkritzeln kann ist diese Form dem dünnen toten Baum einfach überlegen

    Gefällt 1 Person

  2. historytoby schreibt:

    Hallo Christian,
    ich werde am Wochenende mal einen ernsthaften Testlauf starten, das oben war nur eine ‚Pilotstudie‘. 😉 Mit der Texterkennung schlage ich mich auch noch rum – ich lasse dich die Ergebnisse wissen!

    Gefällt mir

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